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Fanclub Ausflug vom 10./11. Juni 2017
in den Schwarzwald

Um 7.30 Uhr war noch alles in Ordnung. 8 Fans stiegen bei
Hesscar in Embrach ein und wurden nach Bülach gefahren. Dort
stiegen die restlichen 19 Fans ein, und pünktlich um 7.45 Uhr
sollte es Richtung Schwarzwald losgehen. Aber ... die hintere Türe
wollte einfach nicht schliessen. Da musste ein Mechaniker
organisiert werden. So hatte unser neues Fan – Club – Mitglied
Gelegenheit, seinen „Einstand“ zu zahlen. Spontan spendete uns
Werner einen Samstagmorgenkaffee. Vielen Dank!
Endlich, um 9.37 Uhr, konnten wir starten. Ueber Schaffhausen
ging es, ohne Kaffeehalt, an ganzen Sonnenkollektorenfeldern
vorbei nach Norden. Als wir uns schon auf das Mittagessen
freuten, fuhr Hans seinen Car plötzlich, mitten in einem Dorf, an
den Strassenrand und stellte den Motor ab. – Kein Luftdruck
mehr! So konnten wir nicht mehr weiterfahren. Zwei Pannen am
gleichen Tag hatten wir mit Hesscar noch nie erlebt. Die meisten
trugen es mit Humor – es hatte ja auch gleich neben dem Car ein
Restaurant. Der arme Chauffeur musste schon wieder
„organisieren“! Um 13.30 Uhr konnten wir in einen Ersatzcar
einsteigen. Zufall? – Das Carunternehmen Maier kam aus
Neubulach! Um 14.30 Uhr gab es, von Hesscar gestiftet (vielen
Dank), auf dem Sonnenberg, bei Bad Wildbach im Hotel
„Auerhahn“ endlich Mittagessen. Auf den Besuch des
„Baumzipfelpfades“ mussten wir verzichten, weil in Alpirsbach
eine Führung durch die Brauerei wartete. Der Führer erzählte uns
viel Interessantes über das Kloster, das Klosterbräu und die
Braukunst. Und dann mussten wir natürlich die verschiedenen
Biersorten prüfen.
Am Samstag Pleite, Pech und ...
am Sonntag – alles gut (keine einzige Panne)!
Eine Stunde nach dem Verlassen unseres Hotels „Rössle“ in
Alpirsbach kamen wir schon, wieder in unserem geflickten
Hesscar, in Wolfach an. Die Dorotheenhütte ist die letzte aktive
Mundblashütte im Schwarzwald. Während der Führung wurde
Doris von uns auserwählt, eine Glasvase zu blasen. Mit ein paar
Atemstössen blies sie, mit der Unterstützung eines Fachmannes
eine wunderschöne, dickbauchige Vase. Während des Absägens
des Halses sagte Silvia neben mir: „Das geht nicht gut!“ Schon lag
die Vase tausendscherbig am Boden. (Silvia als Wahrsagerin!)
Unverdrossen blies Doris weiter, und es entstand eine
Wundervase. Zurecht bekam Doris dafür ein Diplom! Nach einem
herrlichen Spargelmenü auf dem Bohrer Spargelhof, begann leider
schon wieder die Heimfahrt. Zwei herrliche, ereignisreiche Tage
sind schon wieder vorbei.
Danke, Hugo, für die Organisation! Mach ruhig weiter so!

12.6.17 Köbi Meier

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